"The Walking Dead": Erfindet sich die Zombie-Serie wieder einmal neu?

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"The Walking Dead": Erfindet sich die Zombie-Serie wieder einmal neu?

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:20 / Julia Symbolbild Jackson Lee Davis/AMC


Wie schon in den Staffeln zuvor gibt es auch in der zehnten einen Zeitsprung, wenn auch bei weitem keinen so gravierenden mehr. Lediglich mehrere Monate sind vergangenen, seit die Überlebenden von Alpha (Samantha Morton, 42), der Anführerin der Whisperer, auf grauenhafte Weise dezimiert wurden. In Staffel zehn lässt sich der Zustand daher am ehesten mit dem Kalten Krieg vergleichen, der jede Sekunde eskalieren könnte. Und so sehen wir auch einige der Helden - etwa in einer Phalanx, die an die alten Römer erinnert - für den Ernstfall trainieren.

Statt eines Todes hat die Serie durch den Zeitsprung einen Neuzugang zu verzeichnen: Rosita (Christian Serratos, 29) hat inzwischen das Kind von Siddiq (Avi Nash, 28) auf die Welt gebracht, um das sich nicht nur die Eltern rührend kümmern. Außerdem genießt das einstige Scheusal Negan (Jeffrey Dean Morgan, 53) inzwischen zumindest so viel Vertrauen, dass es unter Bewachung auf freiem Fuß bleiben darf.

Der größte Feind der Überlebenden ist im Staffelauftakt weder Mensch noch Zombie, sondern die Natur. Durch den eingangs erwähnten Satelliten, der schließlich auf die Erde stürzt, wird ein Waldbrand ausgelöst, der die Helden bedroht und zu allem Überfluss auch noch die Untoten anlockt. Das hat sich also nicht geändert - das Pech bleibt den Figuren weiterhin hold.