Beunruhigende Nachrichten vom Robert-Koch-Institut! Denn dort wird nicht nur täglich über den Anstieg der Infektionszahlen und der Inzidenzwerte berichtet, sondern nun hat die Behörde auch mitgeteilt, dass der Anteil der infizierten Patienten auch unter den geimpften Menschen immer weiter zunimmt.
Mittlerweile hat der bundesweite Inzidenzwert den Rekord von 263,7 erreicht. Und nach Angaben des RKI steigt die Anzahl der Infektionen vor allem unter geimpften Menschen immer weiter an. So veröffentlicht das RKI, dass sich unter den augenblicklich infizierten Personen über 60 Jahren auch 60,9 Prozent Geimpfte befinden. Doch wieso wurden sogar die Rekordwerte aus dem letzten Jahr geknackt, obwohl es damals noch keinen Impfschutz gegeben hatte? Welchen Vorteil haben uns die Impfungen also gebracht? "Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften“, verdeutlicht Statistiker Prof. Christian Hesse. "Auf einen Corona-Fall eines Geimpften kommen zehn Corona-Fälle von Ungeimpften“, macht der Statistiker deutlich. So soll sich der hohe Anteil unter den über 60-jährigen Geimpften so erklären, dass es in dieser Altersgruppe vielmehr Geimpfte als Ungeimpfte gibt. Denn in dieser Altersklasse gelten 85 Prozent der Bundesbürger als vollständig geimpft. Dies beweist auch ein Blick auf die Inzidenzen. Diese hatten im Zeitraum zwischen dem 18. bis 24. Oktober 2021 bei den ungeimpften Personen in diesem Alter bei 51,4 gelegen, während er bei den Geimpften in dieser Altersklasse lediglich bei 17,5 gelegen hatte. Folglich verbreitet sich Corona also unter den Geimpften deutlich langsamer.