hatten sich lediglich 58 Personen nicht angesteckt. Und dass, obwohl sie fast während der gesamten Pandemie wegen ihrer Arbeit dem Kontakt mit dem Virus ausgesetzt waren. Bei allen dieser Personen hatten die Forscher zudem eine besonders hohe Anzahl an T-Zellen festgestellt. T-Zellen haben eine hohe Gedächtsniskapazität. Sie speichern unterschiedliche Reaktionen, um saisonale Krankheiten zu bekämpfen und haben den Vorteil, dass sie Viren im menschlichen Körper bekämpfen, bevor diese beginnen im Körper Symptome zu entwickeln.
Diese Entdeckung macht die Forscher ziemlich zuversichtlich, diese
Erkenntnisse aus der Theorie bald auch in der Praxis nutzen zu können. So erläutert Dr. Alexander Edwards, außerordentlicher Professor für Biomedizinische Technologie an der Universität Reading und einer der Autoren der Studie: "T-Zellen, die eine zentrale Rolle in unserem Immunsystem spielen, können Coronavirus-Proteine 'erschnüffeln', selbst wenn sie im Viruspartikel verborgen sind, im Gegensatz zu Antikörpern, die sich an den Oberflächenformen 'festkrallen'." Durch diese Entdeckung sei es möglich nun einen neuen Impfstoff gegen das Virus zu entwickeln, der die Aktivierung der T-Zell-Immunität erreichen soll. Damit könne die Wirksamkeit der bestehende Impfstoffe verbessert oder weiter ergänzt werden.