Ein erstes Anzeichen darauf, dass eine Sekundärinfektion droht, ist eine plötzliche Verschlechterung des Ablaufs der normalen Erkältung. Auf einmal fühlen sich die Betroffenen dann spürbar schlechter. Meist geht diese Entwicklung mit Fieber sowie starken Kopf- und Gliederschmerzen einher. Dies sind typische Warnsignale einer Sekundärinfektion. Zudem kann es zu Husten mit eitrigem Auswurf, Nasenbluten oder zur starken Verfärbung des Nasensekrets kommen. Sollte sich das Krankheitsbild verschärfen, sollten die Patienten auf jeden Fall eine Arzt aufsuchen. Denn als Folge der Erkältung könne bakterielle Folgeerkrankungen wie Bronchitis. Mandelentzündung, Lungenenzündug, Mittelohrentzündung oder auch eine Nebenhöhlenentzündung auftreten. Diese Folgeerkrankungen lassen sich am besten mit Bettruhe und einem Antibiotikum behandeln. Dieses Vorgehen ist wichtig, da eine solche Superinfektion beispielsweise bei einer Lugenentzündung gar einen tödlichen Verlauf nehmen könnte.
Anders sieht die Sache aus, wenn es sich um einem viralen Infekt handelt. In disem Fall sind Antibiotika nutzlos, da Viren nicht auf diese reagieren. In diesem Fall bestünde sogar die Gefahr Resistenzen auf Antibiotika zu entwickeln. Deshalb empfehlen die Mediziner mittels eines speziellen Bluttests die Auslöser der Infektion zu ermitteln. Mediziner raten trotzt einer Superinfektion erst einmal nicht in Panik zu verfallen. Schließlich handelt es sich meist um einen Rückschlag. Diesen sollten vor allem Menschen mit einem schwächeren Immunsystem richtig ausheilen lassen. Geschieht dies nicht, besteht die Möglichkeit sich einen neuen Infekt einzufangen.Gefährlich könnte eine Superinfektion vor allem für immunsuppressierte Patienten werden. Immunsuppression bedeutet, dass das körpereigene Abwehrsystem mithilfe von Medikamenten unterdrückt wird. Die geschieht in der Regel nach bestimmten Erkrankungen oder komplizierten Operationen. Dies ist besonders häufig bei HIV- oder Krebserkrankte der Fall, um die Verbreitung bösartiger Zellen im Körper zu unterbinden.