Nicht nur das Coronavirus besorgt die Mediziner, sondern auch eine ganz Reihe weiterer Atemwegserkrankungen, die in diesem Winter allem Anschein nach verstärkt auftreten werden. Selbst eine harmlose Erkältung könnte theoretisch in einer sogenannten Superinfektion gipfeln. So kann man diese Entwicklung rechtzeitig erkennen und Schutzmaßnahmen ergreifen.
Eine Erkältung ist für viel Menschen nichts Angenehmes, Eine laufende Nase, Kratzen im Hals und ein allgemeines Gefühl des Unwohlseins begleitet die Patienten. Doch meist ist die Ansteckung bereits eine Woche später vorbei. Nicht jedoch, wenn sich die Erkältung zu einer Superinfektion entwickelt. Denn diese Sekundärinfektion können deutlich größer Probleme machen. Diese Infektionen können entstehen, wenn Bakterien oder Viren auf ein schon geschwächtes Immunssytem treffen. Der Beginn einer solchen Infektion startet meisten über die Atemwege. Meist geschieht dies, wenn die Schleimhäute, die von der vorherigen Erkältung noch gereizt sind, weniger Schutz bieten, als dies im Normalfall der Fall gewesen wäre.