Die Zahlen in Deutschland und Europa nehmen wieder drastisch zu, die Corona-Lage droht erneut außer Kontrolle zu geraten. Speziell in Thüringen sieht es düster aus. Jetzt kommen neue Töne vom Ministerpräsidenten - werden Ungeimpfte bald in den Krankenhäusern abgewiesen?
Seit einigen Tagen liegt Thüringen an der Spitze was Infektionen mit dem Coronavirus angeht, Und langsam werden in dem ostdeutschen Bundesland auch die Intensivbetten knapp. Aus diesem Grund lässt der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow jetzt verlauten: "Wir werden niemandem mehr garantieren können, der ungeimpft ins Krankenhaus kommt, dass er überhaupt noch hier behandelt wird“. Realität, oder nur weiterer Druck der gegenüber ungeimpften Menschen aufgebaut werden soll?
Jetzt schlägt der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow ebenfalls Corona-Alarm. Seine Aussagen dürften den Druck vor allem auf Ungeimpfte erhöhen, die bisher noch keine Impfung gegen Covid-19 erhalten haben. Denn Ramelow deutet an, dass ungeimpfte Patienten bald nicht mehr in Krankenhäusern in Thüringen behandelt werden können. Diese Aussage machte Ramelow gegenüber dem "Morgenmagazin". Dort sprach Ramelow von einer "Pandemie der Ungeimpften", die immer häufiger in Krankenhäusern landen würden. "Ich kann den Patienten nicht mehr garantieren, dass sie in ihrem Heimatbundesland gepflegt werden, das können wir nicht garantieren“, kündigte Ramelow an. Zwar werde jedem garantiert, dass er im Krankheitsfall Hilfe erhalte, "aber er wird sie dann nicht mehr in Thüringer Krankenhäusern bekommen“, verdeutlichte der Politiker. Denn schon jetzt werden die Intensivbetten in Thüringen knapp. Die Intensivstationen könnten bald überlastet werden.