Offenbar wird das heimtückische Coronavirus auch in diesem Winter wieder einmal heftige Probleme verursachen. Angesichts immer weiter ansteigender Infektionszahlen haben nun der scheidende Gesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler Alarm geschlagen. "Die 4. Welle ist mit voller Wucht da“, erklärt Spahn bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch.
Bei der Pressekonferenz in Berlin wies Gesundheitsminister Jens Spahn noch einmal darauf hin, dass die Epidemie noch nicht vorbei sei. Spahn gab zu verstehen, dass das Auslaufen der epidemischen Notlage von vielen Bundesbürgern missinterpretiert werde. Dafür nahme Spahn nun auch einen Teil der Schuld auf sich. "Wenn meine Äusserung so verstanden wurden, dass damit die Pandemie beendet ist, dann war ich nicht klar genug“, verdeutlichte Spahn. Gleichzeitig stellte der Minister klar, dass ein Großteil der Patienten auf den Intensivstationen ungeimpft sei. Deshalb rief Spahn die Menschen erneut zur Impfung auf. Zudem entgegnete Spahn: "Ich verstehe den Frust vieler Pflegekräfte sehr gut“. Nach Spahns Meinung könnten viele schwere Verläufe durch eine Impfung vermieden werden. Außerdem verteidigte Spahn Maßnahmen wie die 2G-Regel. Dies sei aus seiner Sicht kein Impf-Mobbing. Diese Maßnahmen sollten dabei helfen eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden. Geimpfte und Genesene müssten laut Spahn aber zur Zeit trotzdem weder mit Kontaktbeschränkungen oder Ausgangssperren rechnen. Kritik von Spahn gab es auch wegen dem langsamen Fortschritt bei den Booster-Impfung. Dort sind wohl erst zwei Millionen Bundesbürger geimpft worden. Diese Zahl bezeichnete Spahn als deutlich zu niedrig. “.