Schwerwiegende Anschuldigungen gegen Hollywood-Schauspieler James Franco (41, "The Disaster Artist"). Zwei ehemalige Schauspielschülerinnen Francos haben am Donnerstag Klage gegen ihn eingereicht, wie US-Medien berichten. Die beiden werfen dem 41-Jährigen demnach unter anderem vor, sie sexuell belästigt zu haben und seine Schauspielschule dazu missbraucht zu haben, junge Frauen auszunutzen. In einer ersten Stellungnahme seines Anwalts verteidigt sich Franco - und geht zum Angriff über.
Die Klägerinnen Toni Gaal und Sarah Tither-Kaplan erheben eine ganze Reihe von Vorwürfen gegen Franco. Unter anderem soll der Schauspieler seine Schauspielschule dazu genutzt haben, Schülerinnen dazu zu bringen, nackt vorzuspielen oder Sexszenen zu drehen. Dabei soll Franco die Schülerinnen mit Aussichten auf Filmrollen dazu verleitet haben, sich auf diese Handlungen einzulassen. Neben Franco werden auch zwei weitere Männer aus dem Umfeld der Schule verklagt. Die Schule existiert mittlerweile nicht mehr.
Schule soll List gewesen sein, um an junge Frauen heran zu kommenThank you for your support @TIMESUPNOW and @ditzkoff for reporting. https://t.co/3o1moULz0e
— Sarah Tither-Kaplan? (@sarahtk) October 3, 2019
In der Klageschrift heißt es übereinstimmenden Medienberichten zufolge, Franco und seine Partner hätten sich "Schülerinnen gegenüber in unangemessener und sexuell aufgeladener Weise verhalten, in dem sie ihre Machtpositionen als Lehrer und Arbeitgeber ausnutzten". Dadurch sei "ein Klima der Belästigung und sexuellen Ausbeutung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts entstanden". Die Schule sei nichts weiter als eine List gewesen, mit der "ein steter Strom an jungen Frauen geschaffen wurde, die sexualisiert und ausgenutzt werden konnten".