Wegen der Belastung der Krankenhäuser durch Covid-19-Patienten will Söder nun neue Maßnahmen einführen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Wir müssen uns deshalb genau überlegen, was der richtige Weg ist", kündigte Söder an, der allerdings einem Lockdown für Ungeimpfte eine Absage erteilte. Offenbar will Söder auf regional zugeschnittenen Maßnahmen setzen. Deshalb könnte in diesen Gegenden dann die 3G-Regel oder die 3G-Regel mit negativem PCR-Test zum Einsatz kommen. Diese Maßnahmen sollen dann von den Behörden vor Ort strikt überwacht werden. "Die Unzufriedenheit der Geimpften wächst. Sie müssen die Folgen mittragen, die auf einige unvernünftige Ungeimpfte zurückgehen", gab Söder zu verstehen. Unter anderem kritisierte der CSU-Politiker auch Bayern-Star Joshua Kimmich, ohne ihn direkt beim Namen zu nennen. "Es wäre gut, wenn Personen des öffentlichen Lebens wie Fußballer ein Signal setzen", adressierte Söder eine klare Kritik an den Fußballprofi, der angegeben hatte, sich wegen unbekannter Langzeitfolgen vorerst nicht impfen zu lassen.
Nicht einverstanden ist der bayrische Ministerpräsident offenbar mit dem Auslaufen der epidemischen Lage im November und dem geplanten Termin zur Abschaffung aller Corona-Maßnahmen am 20. März 2022. "Diese Diskussion ist absurd. Es ist eine epidemische Lage", verdeutlich Söder der außerdem kritisiert, dass niemand mit Sicherheit sagen könne, wie sich die Situation in der Pandemie am 20. März des kommenden Jahres tatsächlich darstellen wird. Für Söder sei es wichtig, dass man sich auf Mechanismen einige, mit denen die Bundesländer der Ausbreitung der Pandemie entgegenwirken können. "Es wäre gut, wenn wir möglichst bald zwischen Bund und Ländern zusammenkommen und beraten, wie das weitergeht", forderte der bayrische Spitzenpolitiker.