Innerhalb der nächsten Tage will man von Seiten der Behörden nun die Eltern der Kindern informieren, deren Blutproben manipuliert worden seien. "In den kommenden Tagen und Wochen werden wir alle Familien gezielt kontaktieren, die konkret betroffen sind“, kündigte das Krankenhaus an. "Auch werden Rückstellproben aus dem Neugeborenen-Screening der Wochenstation ausgewertet“, ließ der Sprecher des Krankenhauses weiter verlauten. Zudem seien bereits Familien angeschrieben und zur Nachuntersuchung eingeladen worden. Das sogenannten Neugeborenen-Screening dient zur Früherkennung medizinischer Problem bei Säuglingen und die Untersuchung wird kurz nach der Geburt vorgenommen. Warum die Mitarbeiterin jedes Mal ihr eigenes Blut für die Analyse einreichte, ist bislang nicht bekannt.