Zur Zeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Halle im Zusammenhang mit mysteriösen Vorgängen im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Halle. Dort soll eine Mitarbeiterin offenbar über Jahre die Blutproben von Neugeborenen gefälscht haben. Nun sollen Staatsanwaltschaft und Polizei die Hintergründe der Manipulation aufklären.
Zur Zeit herrscht im St.-Elizabeth-Krankenhaus große Aufregung. Denn dort wurde nun entdeckt, dass eine Mitarbeiterin der Klinik über Jahre hinweg die Blutproben von neugeborenen Babys manipuliert haben soll. Der Mitarbeiterin wird vorgeworfen ihre eigenen Blutproben für die Ermittlung der Laborwerte des Neugeborenen-Screenings abgegeben zu haben. Insgesamt sollen nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wohl bis zu 800 Blutproben auf diese Weise gefälscht worden sein. Bei Stichproben war festgestellt worden, dass das angebliche Säuglingsblut nicht von Kindern, sondern von einer erwachsenen Person stammte. Nach Entdeckung der Tat sei die Pflegekraft von der Klinik entlassen worden sein. Nun haben Staatsanwalschaft und LKA die Ermottlungen übernommen, um diesen mysteriösen Fall zu klären.