Obwohl der letzte Ausbruch eines Vulkans in der Eifel gut 13.000 Jahren zurückliegt, warnt Professor Torsten Dahm in einem WDR-Interview die Gefahr zu unterschätzen. Denn nach seiner Meinung sei ein Ausbruch dieser Vulkane jederzeit möglich. "Wir wissen, dass das magmatische System unter der Eifel in größerer Tiefe durchaus noch aktiv ist", bestätigt Prof. Dahm. Erste Anzeichen für einen möglichen Ausbruch gibt es bereits. Zuletzt waren in der Ost-Eifel massiv Kohlendioxid-Gase ausgetreten, wie der Forscher bestätigt. Diese entstehen in vierzig Kilometer Tiefe und bahnen sich dann ihren Weg an die Oberfläche. Auch aus diesem Grund könnte es bald auch zu Magma-Ausbrüchen kommen. Deshalb fordert Dahm nun ein sicheres und durchgängiges Überwachungssystem, um die Entwicklung besser beobachten zu können. Auch Vulkan-Bohrungen könnten dabei helfen, wertvolle Daten zu bekommen, wann mit einem Ausbruch des Eifel-Vulkans gerechnet werden muss.