Denn sein Mandant sei auch Buchautor und Schauspieler und habe in der fraglichen Zeit auch andere Vergütungen bekommen. Zudem soll wohl Bausch selber die Ermittlungen gegen sich ins Rollen gebracht haben, weil er nach seiner Pensionierung darum gebeten hatte, seine Wohnung weiter nutzen zu dürfen und ihm den Mietzuschuss weiter wie bisher abzuziehen. Insgesamt musste der Staat Kosten von
57.672,72 Euro in einem Zeitraum von 72 Monaten tragen . Wie sein Anwalt mitteilt, soll Bausch mittlerweile einen Großteil dieser Summe an das Besoldungsamt zurückgezahlt haben. Lediglich um einen Betrag von 9000 Euro werde wegen einer möglichen Verjährung noch vor Gericht gestritten. Von Seiten der Staatsanwaltschaft wirft man Bausch vor, dass dieser das Besoldungsamt auf den Fehler hätte hinweisen müssen. Bausch war für einen Zeitraum von 32 Jahren als
Arzt in der Justizvollzugsanstalt Werl in Westfalen tätig. Seit 1997 tritt Bausch im Kölner "Tatort" als Rechtsmediziner Joseph Roth auf.