gewesen. Bei der Abreise litt der 31-Jährige unter Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen. Er sollte die Busreise nicht überleben. Noch vor der Ankunft am Zielort war der Mann gestorben. Der Busfahrer hatte den Leichnam in einem Krankenhaus abgeliefert.
Doch offenbar hatte die Busfahrt des Mannes Folgen. Innerhalb weniger Tage waren insgesamt 31 Menschen, die mit der Busfahrt in Verbindung gestanden hatten schwer krank. Insgesamt waren 5 Menschen ums Leben gekommen. Schließlich fanden die Ärzte heraus, dass der Passagier im Bus an der Pest erkrant war und zahlreiche weitere Menschen angesteckt hatte. Aus diesem einzigen Fall hatten sich innerhalb von 30 Tagen über 1.500 Ansteckungen entwickelt. Fälle wie dieser verdeutlichen, warum Mikrobiologen seit Jahren davor warnen das Augenmerk nicht nur auf Viren zu legen, sondern dass es auch notwendig ist, dabei nicht die Bakterien wie zum Beispìel den Pesterreger Yersinia pestis aus den Augen zu verlieren. Vor allem weil auch die Gefahr besteht, dass die Bakterien eine Resistenz gegen die verfügbaren Medikamente ausbilden könnte. Dies könnte vor allem für die Menschheit fatale Auswirkungen haben.