Unmittelbar nach der Diagnos habe Huber dann Rücksprache mit seinem Hausarzt gehalten. Der Politiker ist sich sicher, dass der Verlauf der Erkrankung wohl ohne die Impfung deutlich schwerer verlaufen wäre. Im schlimmsten Fall sei nach seiner Ansicht sogar ein Aufenthalt auf der Intensivstation wegen seiner Vorerkrankungen möglich gewesen. Vertraut der Politiker trotz des Impfdurchbruchs auch weiter auf die Impfungen? "Die Impfung schützt bekanntlich nicht zu 100 Prozent. Man sieht an meinem Beispiel: Corona kann tatsächlich jeden treffen. Meine Impfung hat höchstwahrscheinlich einen lebensbedrohlichen Verlauf verhindert. Meine Frau war unmittelbar mit mir in Kontakt, bevor wir uns sicherheitshalber voneinander isoliert haben. Sie hat sich dank der Impfung nicht infiziert. Dazu kommt, dass wir diejenigen schützen, die es selber nicht können – wie unsere Kinder oder Menschen, die trotz Impfung todkrank werden können. Jüngstes Beispiel: Ex-Außenminister Colin Powell ist an Corona gestorben. Der war zwar geimpft, aber 84 und an Krebs und Parkinson erkrankt", verdeutlicht Huber
Wo genau Huber sich angesteckt hat, kann er nicht sagen. Doch im bayrischen Landtag gab es wohl mehrere Infektionsfälle. So soll sich im Kreis Ebersberg gar ein Fünftel der AfD-Fraktion mit dem Virus infiziert haben. Dieses Beispiel nutzt Huber um zu warnen. "Wir wissen, dass in der AfD-Fraktion der größte Anteil der Nichtgeimpften ist. Am besten also: impfen lassen und nicht immer von der ,sogenannten Pandemie’ reden. Das Virus kann nicht nur gesundheitsgefährdend, sondern auch tödlich sein", stellt der CSU-Politiker klar.