Am Flughafen im nordrhein-westfälischen Weeze wäre es am späten Samstagabend beinahe zu einer unglaublichen Tragödie gekommen. Dort hatte der Fahrer eines PKW den Zaun zum Flughafengelände durchbrochen und war in Richtung Rollbahn gerast. Der Pilot einer im Landeanflug befindlichen Maschine von Ryanair musst deshalb im letzten Moment durchstarten. Durch dieser Entscheidung konnte der Pilot des Fliegers offenbar eine Katastrophe verhindern.
Nachdem ein Autofahrer am Samstagabend am Flughafen Weeze (Kreis Kleve) am Niederrhein den Zaun zum Flughafengelände durchbrochen hatte und sich anschickte auf die in der Nähe befindliche Start- und Landebahn zu rasen, hatte sich der Pilot einer anfliegenden Maschine der Fluglinie Ryanair dazu entschlossen, im letzten Moment den Landeanflug abzubrechen und stattdessen durchzustarten. Unmittelbar nach dem Vorfall hatte Personal des Flughafens die Polizei benachrichtigt, die mit zahlreichen Einsatzkräften angerückt war, weil ein Anschlag auf das Flughafengelände nicht ausgeschlossen werden konnte. Den Einsatzkräften gelang es das verdächtige Fahrzeug zu stoppen. Wie die Polizei Kleve mitteilte, soll sich der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls wohl in einem medizinischen Ausnahmezustand befunden haben. Zu dem schwerwiegenden Zwischenfall war es gegen 20.15 gekommen, als der Fahrer eines PKW eine Notfall erlitten hatte, von der Straße abgekommen war und dann den Sicherheitszaun am Regionalflughafen Weeze durchbrochen hatte. Im Anschluss war der PKW des 59-Fahrers dann auf einer Nebenstrecke zur Landebahn herumgefahren, bevor das Fahrzeug von Sicherheitskräften gestoppt werden konnte. Aus diesem Grund musste der Flugverkehr bis auf weiteres gestoppt werden, was zur Folge hatte, dass ein Ryanair-Flug aus Rom den Landeanflug abbrechen musste,