Zu diesen beauernswerten Fällen hat sich nun auch Christopher Schneider, der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, geäussert. Dieser bestätigte, dass die Impfungen allesamt von erfahrenen Ärzten durchgeführt worden waren. Die beiden Personen, die einige Tage später reanimiert werden mussten, sollen unter Vorerkrankungen gelitten haben. Bislang sei auch der Zusammenhang zwischen den Auffrischungsimpfungen und den Vorfällen nicht eindeutig belegt worden. Allerdings waren sämtliche Nebenwirkungen an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet worden. Dort sollen die Vorfälle nun auch weiter untersucht werden. Allerdings scheint es sich bei den Impfungen in dem Pflegeheim um einen ungewöhnlichen Fall zu handeln. Denn insgesamt sind in Nordrhein-Westfalen 200.000 Dritt-Impfungen vorgenommen worden. Bei diesen Impfungen soll es aber nicht zu außergewöhnlichen Vorfällen gekommen sein. Dies bestätigt auch die Statistik des Paul-Ehrlich-Instituts. Dort bestätigt man insgesamt 0,15 Verdachtsfälle von schwerwiegenden Nebenwirkungen je 1.000 Impfungen. Insgesamt liegen dem Paul-Ehrlich-Institut 1.245 Verdachtsmeldungen über Todesfälle vor, die mit den Impfungen gegen Corona in Zusammenhang gebracht werden. Bei etwa 48 hält das PEI einen Zusammenhang tatsächlich für wahrscheinlich.