Unglaublich was sich das renommierte Robert-Koch-Institut bei der Impfquote geleistet hat. Die vermeldeten Zahlen sollen deutlich zu tief gelegen haben. Aus diesem Grund musste das RKI nun die Zahlen deutlich nach oben korrigieren. Nach der Panne mit der Impfquote wackelt nun sogar der Posten von RKI-Präsident Lothar Wieler.
Skandal um die vom RKI gemeldete Impfquote. Am Donnerstag musste das Robert-Koch-Institut die Quote der geimpften Deutschen deutlich nach oben korrigieren. Insgesamt 3,5 Millionen Bundesbürger mehr als ursprünglich gemeldet sollen mittlerweile geimpft sein. Aus diesem Grund werden nun offenbar zusätzliche Corona-Maßnahmen unnötig. Dieser Fehler bringt nur RKI-Chef Lothar Wieler (60) in ziemliche Erklärungsnot. Die möglichen Partner in der Ampel-Koalition, die Grünen und die FDP stellen wegen dieses Vorfalls bereits die Eignung Wielers für seinen aktuellen Posten in Frage. Aus der FDP ließ die Abgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus (62, FDP) verlauten, dass der RKI-Chef keine Fehlereinsicht zeige und zudem zu nahe an der Linie der Bundesregierung agiere. Aktuell ist das Robert-Koch-Institut noch dem Gesundheitsministerium unterstellt. "Wir machen uns dafür stark, dem RKI künftig politische Unabhängigkeit zu garantieren“, heißt es aus den Kreisen der FDP. Was wohl bedeutet, dass Wielers Tage bei einer Regierungsbeteiligung der FDP gezählt sein dürften.