Vor allem Corona-Leugner bringen dieser Meldung in den sozialen Medien viel Interesse entgegen. Denn diese behaupten, dass die Schnelltests generell nichts taugen. Zuletzt hatte sich gezeigt, dass die Schnelltests tatsächlich nicht so zuverlässig sind, wie zunächst angenommen. "Die bisher größte internationale Studie, die es hierzu gibt, ein sogenannter Cochrane-Review, hat im März 2021 festgestellt, dass nur jede zweite infizierte Person, die noch keine Beschwerden hat, durch Antigen-Schnelltests erkannt wird", erklärt in diesem Zusammenhang Oliver T. Keppler, Professor für Virologie an der Universität München, bei der "Tagesschau". "Von 100 Personen werden 42 Menschen nicht erkannt, die infiziert sind, aber für andere ansteckend sein können. Teilweise gibt es aber auch Antigen-Schnelltests, die nur 29 Prozent der Infizierten erkannt haben." Wie man sieht, bieten die Schnelltests also nicht die Sicherheit, die man sich von ihnen erhofft hatte.