Diese 2 COVID-Symptome können erst ein Jahr später auftreten, so eine neue Studie! Diese Symptome treten ein Jahr nach der Ansteckung mit COVID häufiger auf - achten Sie hierauf!
Eines der größten Rätsel in Bezug auf COVID-19 ist die Frage, wie lange seine Auswirkungen anhalten, wenn man bedenkt, dass das Virus erst seit weniger als zwei Jahren in Umlauf ist. Doch mit der Zeit und der weiteren Erforschung von COVID durch Wissenschaftler und Mediziner zeichnen sich einige klare Trends ab. In einer kürzlich in The Lancet veröffentlichten Studie aus Wuhan, China, dem ursprünglichen Epizentrum der Pandemie, wurden die Symptome von 1 276 hospitalisierten COVID-Patienten sechs Monate nach ihrer Erkrankung mit ihrem Befinden ein Jahr nach ihrer Infektion verglichen. In der bisher größten Studie dieser Art stellten die Forscher fest, dass nicht nur viele Menschen auch ein Jahr später noch unter den Auswirkungen von COVID litten, sondern dass vor allem zwei Symptome häufiger auftraten als noch vor sechs Monaten.
Die Studie zeigte, dass 68 Prozent der hospitalisierten COVID-Patienten nach sechs Monaten immer noch mindestens ein Symptom aufwiesen. Diese Rate sank ein Jahr nach der Infektion auf nur noch etwa die Hälfte - 49 Prozent -, was bedeutet, dass die Hälfte der ins Krankenhaus eingelieferten COVID-Patienten 12 Monate später die meisten ihrer Symptome losgeworden waren. Bei denjenigen, die nach einem Jahr immer noch unter den Auswirkungen von COVID litten, waren die häufigsten Symptome Müdigkeit und Muskelschwäche, über die 20 Prozent der Patienten berichteten, während es nach sechs Monaten noch 52 Prozent waren. Auch viele andere Symptome verbesserten sich bei den hospitalisierten Patienten zwischen sechs und zwölf Monaten nach der Infektion, wie die Forscher feststellten: 17 Prozent hatten immer noch Schlafstörungen, gegenüber 27 Prozent nach sechs Monaten; 11 Prozent berichteten über Haarausfall, gegenüber 22 Prozent; und weit weniger Patienten gaben an, dass sie immer noch mit Geruchsstörungen zu kämpfen hatten, dem typischen COVID-Symptom, das von 11 Prozent auf 4 Prozent zurückging.
Bei zwei Symptomen zeigte sich jedoch ein entgegengesetzter Trend: Sie wurden nach einem Jahr weniger häufig angegeben als nach sechs Monaten. Der Anteil der Patienten mit Dyspnoe, d. h. Atemnot, stieg leicht von 26 % auf 30 %. Außerdem litten ein Jahr später mehr Patienten unter Angstzuständen oder Depressionen als nach sechs Monaten (26 Prozent gegenüber 23 Prozent).