Angst vor tödlicher Grippewelle! Spahn und Wieler fordern Bundesbürger zur Impfung gegen Grippe und Coronavirus auf

Seite 2 / 2

Angst vor tödlicher Grippewelle! Spahn und Wieler fordern Bundesbürger zur Impfung gegen Grippe und Coronavirus auf

News (2 / 1) 06.10.2022 23:34 / Torben Symbolbild imago


Unterstützt wurde Spahn bei seiner Impfempfehlung auch vom

Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler: "Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto besser kommen wir durch diesen Herbst und Winter", ist sich der RKI-Präsident sicher und verwies in diesem Zusammanhang auf die Wichtigkeit auch weiterhin die sogenannten AHA-Regeln einzuhalten. Eine Eindämmung von Covid-19-Infektionen und Grippe-Infektionen sei in diesen Winter besonder wichtig. Wieler nahm die Erwachsenen nochmals in die Pflicht sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Nur auf diese Weise könnten die Kinder geschützt werden, für die wegen ihres Alters noch keine Impfung gegen das Virus möglich sei. Zudem empfahl Wieler auch, dass Kinder ab 12 Jahren sich gegen die Grippe impfen lassen sollten. Zur Zeit beobachte man in Deutschland eine deutliche Häufung von Atemwegsinfekten bei Minderjährigen. Unter anderem vermuten die Ärzte in diesem Jahr eine steigende Anzahl von Infektionsfällen, weil die Einhaltung der Corona-Maßnahmen gleichzeitig das Immunsystem vieler Menschen geschwächt haben könnte.

Stiko empfiehlt Impfung gege Coronavirus und Grippe an einem Termin

Zu diesem Thema äußerte sich auch der Vorsitzende der Ständigen Impfkommision (Stiko), Thomas Mertens. Man habe von Seiten der Stiko bereits im September empfohlen, dass die Bündesbürger ihre Impfungen gegen das Coronavirus und die Grippe an einem Termin erhalten könnten. Zunächst war ein zeitliche Abstand von 14 tTagen zwischen Corona- und Grippe-Impfung empfohlen worden. Nach neusten Erkenntnissen sei dies jedoch nicht mehr notwendig, betonte Thomas Mertens. Aktuell haben sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums 64,7 Prozent der Deutschen vollständig gegen das Coronavirus impfen lassen. 68,2 Prozent der Bundesbürger haben mindestens 1 Impfung gegen das Coronavirus erhalten.