Als erster Vertreter der Polizei hat sich der Präsident der Deutschen Polizei-Gewerkschaft Rainer Wendt (64) zu dem Drohvideo geäussert: "Die Polizei muss ihre Beamten umfassend vor solchen Bedrohungen schützen“, forderte Wendt. Zudem bezeichnete er das Drohvideo Ahmadis als "eine Schande für unseren Staat und eine Qual für die Polizisten und deren Familien“. Bei einem Interview bei Bild Live sagte Wendt dann: "Das muss man ernst nehmen, und das wird auch ernst genommen“. Allerdings sieht Wendt in dem Video auch "viel Maulheldentum". Andererseit macht Ahmadi zum Teil auch sehr präzise Ankündigungen. Auch Innenstaatssekretär Stephan Mayer (47, CSU) bezeichnete das Video "in höchstem Maße widerwärtig und abstoßend“. Ahmadi darf nach seiner Abschiebung nicht mehr nach Deutschland einreisen. Offenbar hält sich der Afghane aber wohl nicht mehr in seinem Heimatland Afghanistan auf. Viel deutet darauf hin, dass sich Ahmadi bereits in der Türkei befindet.