Bevor die sozialen Netzwerke aufkamen und sie unsere Aufmerksamkeit auf sich zogen, waren es die Fotografen und Journalisten, die zwischen Prominenten und Durchschnittsmenschen als Vermittler auftraten. Häufig begegneten uns im Fernsehen und in den Zeitungen nur Gerüchte, Halbwahrheiten und allgemeines Wissen. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien fielen diese Vermittlungsebenen jedoch nach und nach weg. Mittlerweile berichten viele Medien selbst nur noch über die Social-Media-Kanäle der Prominenz. Der Durchschnittsbürger ist den Prominenten nun so nah wie nie zuvor. Doch welche Vor- und Nachteile bringt diese neue Nähe mit sich? Schauen wir sie uns an.
Plattformen wie Twitter, Facebook und Instagram haben eine Brücke zwischen normalen Menschen und Prominenten geschlagen und die unsichtbaren Mauern niedergerissen, die beide jahrelang voneinander getrennt haben. Berühmte Persönlichkeiten sind nicht nur interaktiver mit den Menschen, sondern auch leicht zugänglicher, so dass die Kommunikation nicht nur in eine Richtung geht, sondern auf Augenhöhe stattfinden kann. Die Möglichkeit für beide Seiten, einander zu erreichen und miteinander zu interagieren, hat ihre Vor- und Nachteile, aber das gilt für alle Formen der sozialen Medien.
Interaktionen in einem gemeinschaftlichen Raum sind nicht die einzige Möglichkeit, wie soziale Medien die Kluft überbrücken. Berühmte Persönlichkeiten können Filme, CDs, bevorstehende Veranstaltungen, Wohltätigkeitsorganisationen und dergleichen mit der Öffentlichkeit teilen und bewerben. Der Vorteil mit Social Media als Werbeplattform ist, dass viele Nutzer Werbung gar nicht mehr als Werbung wahrnehmen, sondern als Interaktion mit Freunden. Wenn eine Prominenz beispielsweise für ein Online-Casino wie NetBet Casino Österreich wirbt, wird diese Werbung von vielen Nutzern nicht als Werbung, sondern als eine Empfehlung von einem Freund gesehen.
Noch nie war es so einfach, in Kontakt zu kommen
Die Kommunikation auf Social Media ist zudem einfach, da die meisten von ihnen zusätzlich zu ihren Websites auch mobile Anwendungen anbieten. Auf diese Weise erhalten Prominente eine digitale Präsenz, auf die überall auf der Welt leicht zugegriffen werden kann. Unabhängig davon, welche Plattform die Nutzer bevorzugen, können sie mit den in den Apps und Websites integrierten Benachrichtigungen auf dem Laufenden bleiben.
Wer ein Fan eines Prominenten ist, kennt diesen wahrscheinlich besser als andere. Natürlich gibt es nichts Besseres, als berühmte Menschen einmal persönlich zu treffen, doch seien wir ehrlich – für viele Menschen wird dies ein Traum bleiben. Deshalb sind für viele die sozialen Medien die einzige Möglichkeit, ihren Star nahe zu kommen. Prominente tun daher ihr Bestes, um ihre Fans mit Schnappschüssen, Updates, Tweets und Posts auf dem Laufenden zu halten. Auf diese Weise fühlen sich Durchschnittsmenschen stärker mit ihnen verbunden. Prominente profitieren ebenfalls, da sie als bodenständig, freundlich und sympathisch wahrgenommen werden. Mit diesen Vorstellungen in den Köpfen der Menschen werden Prominente von „unantastbaren" und „unrealistischen" Menschen zu normalen und realen Menschen, auch wenn diese Wahrnehmung häufig täuscht.
Am Ende profitieren beide Seiten davon, dass die Kluft kleiner geworden ist. Prominente haben die Möglichkeit, mit ihren Fans in Kontakt zu bleiben, ihre Botschaft weiterzugeben, zu interagieren und sich selbst zu vermarkten. Der Durchschnittsbürger hingegen lernt interessante Menschen kennen, die eine große Anziehungskraft ausüben. Letztlich sind beide Parteien für die Interessen der jeweils anderen Seite von entscheidender Bedeutung. Ohne ihre Fans und Follower wären Prominente auch nur ganz normale Menschen.