Trotz der Information durch den Freund und den sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Der Mann war nicht selbst zu seiner Freundin hinabgestiegen. Stattdessen startete ein Hubschrauber mit Rettungskräften. Nachdem diese die junge Frau jedoch nur noch tot vorgefunden hatten, wurde lediglich ihr Leichnahm geborgen. Der gleiche Rettungshubschrauber hatte dann auch ihren Freund in der Bergwand aufgenommen und ausgeflogen. Der Unfallhergang wurde im Anschluss von einem Polizeibergführer untersucht. Die beiden Kletterer "waren gut trainiert und den Anforderungen der Tour absolut gewachsen“, schreibt die Polizei in einem Bericht. Ein Fremdverschulden kann nach aktuellen Erkenntnissen ausgeschlossen werden. Sowohl der 24-jährige Bergsteiger als auch die Familienangehörigen der verunglückten Bergsteigerin mussten nach dem Unfall seelsorgerisch betreut werden.