In einer Gruppe die Placebos erhalten hatte, waren hingegen 14,1 Prozent der Patienten verstorben oder ins Krankenhaus gekommen.
Diese Ergebnisse verkündete das US-Unternehmen am Freitag.
Mittlerweile hat Merck die Studien abgebrochen und will nach erfolgter Rücksprache mit der FDA innerhalb der nächsten 2 Wochen die Notfallzulassung für das Medikament beantragen. Im Anschluss wolle man sich dann auch in anderen Ländern um eine Zulasung für Molnupiravir beantragen. Die letzte Zwischenanalyse mit 775 Patienten hatte überraschend positive Ergebnisse gebracht. In den ersten 29 Tagen bei denen das Medikament an Patienten verabreicht worden war, sei keiner der Teilnehmer an der Studie gestorben. In der Placebo-Gruppe hatten dagegen 8 infizierte Personen ihr Leben wegen ihrer Covid-19-Infektion verloren. Zudem bietet das Medikament augenscheinlich auch eine gute Wirkung gegen die aktuell zirkulierende Delta-Variante. Bis zum Ende des Jahren will Merck zehn Millionen Behandlungseinheiten des Medikaments herstellen. Die US-Regierung hat bereits 1,7 Millionen Packungen des Medikaments bestellt.