Das US-Pharmaunternehmen Merck (in Europa MSD) will jetzt offenbar um die Zulassung für seine oral zu verabreichenden Corona-Tabletten bitten. Laut der Zeitschrift "Financial Times" wird das Pharmaunternehmen wohl bei der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung beantrage. Das Medikament mit dem Namen Molnupiravir soll sich in Studien als effektiv bei der Behandlung von infizierten Corona-Patienten gezeigt haben, Angeblich soll das Medikament das Risiko auf einen schweren Verlauf oder den Tod des Patienten um gut 50 Prozent senken.
Bisher gibt es noch kein Medikament gegen das Coronavirus, das oral verabreicht werden kann. Die zur Zeit in den USA zugelassen
Behandlungsmöglichkeiten erfordern entweder eine Infusion oder eine Injektion. Dies könnte sich nun mit dem vom US-Pharmakonzern entwickelten Medikament Molnupiravir ändern. Denn bei diesem Medikament müssen jeweils 2 Tabletten am Tag für eine Dauer von 5 Tage eingenommen werden. Die Wirkung des Medikaments ist nach Angaben des Unternehmens hoffnungsvoll. Lediglich 7,3 Prozent der Patienten, die mit dem Präparat behandelt wurden kamen ins Krankenhaus oder starben an der Infektion mit dem Coronavirus.