Insgesamt 12,5 Millionen Dosen Astrazeneca-Impfstoff sind in Deutschland verabreicht worden. Nun zeigt eine Studie aus den USA offenbar, dass der britische Impfstoff deutlich besser als sein Ruf ist und bescheinigt diesem eine hohe Wirksamkeit.
In einer klinischen Studie haben US-Wissenschaftler festgestellt, dass der Impfstoff von Astrazeneca eine bessere Wirkung hat als ursprünglich angeommen. Statt einer Notzulassung will Astrazeneca nun auch eine generelle Zulassung seines Impfstoffs in den USA beantragen. Unmittelbar nach dem Start der Impfungen wollte sich so gut wie niemand mehr mit dem britischen Impfstoff impfen lassen, da dieser vor allem wegen der seltenen Nebenwirkungen von Sinusvenenthrombosen einen schlechten Ruf bekommen hatte. Stattdessen hatten die Menschen in Deutschland weitgehend größeres Vertrauen in die Impfstoffe von Biontech und Moderna gesetzt. Auch weil diese eine deutlich höhere Wirksamkeit aufgewiesen hatten. Eine neue Studie aus den USA zeigt nun jedoch, dass die Wirksamkeit bei Astrazeneca offenbar höher als zunächst angenommen liegt. Die stellten Wissenschaftler der Johns-Hopkins-University fest, nachdem sie die Analyse von 34.000 Patientendaten durchgeführt hatten.