Tödliche Schimmelpilzinfektion - Viele Corona-Patienten überleben Superinfektion nicht

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Tödliche Schimmelpilzinfektion - Viele Corona-Patienten überleben Superinfektion nicht

News (2 / 1) 01.10.2022 23:33 / Torben Symbolbild imago


Schimmelpilzinfektion der Covid-Patienten verringert Überlebenschance

Forscher der Universität aus der österreichischen Stadt Graz haben nun festgestellt, dass am dortigen Universitätsklinikum etwa 17 Prozent der Covid-19-Patienten ein diagnostisches Kriterium der CAPA entwickelt hatten. Dabei waren fast alle Patienten bei denen eine CAPA diagnostiziert urde gestorben. Ledigliche 13 Prozent der Patienten konnte die Infektion mit dem Schimmelpilz überleben. Aus diesem Grund hatten es sich die Forscher zur Aufgabe gemacht, ein Medikament zu erforschen, das als Prophylaxe gegen CAPA wirksam

ist. "Wir konnten in unserer Studie zeigen, dass die prophylaktische Verabreichung eines Pilzmedikaments mit definierter Wirkung gegen Schimmelpilze CAPA Fälle verhindern konnte," erklärt Robert Krause, der Leiter der klinischen Abteilung für Infektiologie an der Uniklinik Graz. Nach der Verabreichung des Mittels hatten nur noch 2 Prozent der Corona-Patienten CAPA entwickelt und damit gab es deutlich weniger Fälle als in der Gruppe ohne Pilz-Prophylaxe (17 Prozent). Bei der Studie der Forscher handelt es sich um die erste Untersuchung zur Verbindung von Corona-Infektionen und Schimmelpilzinfektionen auf den Intensivstationen.