kognitiven Tests erreicht hatten, ein um 85 Prozent höheres Risiko hatten, in Zukunft an Demenz zu erkranken. Dies zeigt offenbar, dass die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit in vielen Fällen bereits Jahre vor der Diagnose startet. Wie Doktor Doug Brown, der ehemalige Direktor für Forschung und Entwicklung bei der Alzheimer’s Society anmerkt, "verursacht Demenz oft Veränderungen im Gehirn, Jahre bevor die Symptome sichtbar werden.“ Der Mediziner fasst die Ergebnisse der Studie wie folgt zusammen: "Diese Studie zeigt, dass es bis zu 18 Jahre vor einer formellen Diagnose subtile Hinweise auf die Alzheimer-Krankheit im Denken und Gedächtnis geben kann.“. Zwar könne man nicht hundertprozentig genau erkennen, wer an Demenz erkranken werde, doch man könne diejenigen Personen bestimmen, die anfälliger für eine Demenzerkrankung sind.
Symptome für eine Demenz können in verschiedenen Variationen auftreten. So kann es sowohl zu kognitiven als auch zu psychologischen Veränderungen kommen. Bei den kognitiven Veränderungen handelt es sich meist um Gedächtnisverlust, sprachliche Schwierigkeiten bei der Satzbildung, Koordinationsschwierigkeiten oder das Verwechseln von Personen. Ärzte raten den Patienten aktiv durch das eigene Verhalten ein Demenzrisiko zu minimieren. Dazu empfehlen die Experten regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung. Auch ein glückliches Leben verringert die Chancen an Demenz zu erkranken. Nach Auffassung der Ärzte hiflt regelmäßiges Training und ein wenig Fitness, um Patienten weniger anfällig zu machen und senkt dabei auch das Risiko auf Herzerkrankungen oder anderen chronischen Erkrankungen. Schon 10 Minuten Training am Tag können laut der Alzheimer’s Society (AS) dem Unterschied machen.