Wenn Sie dies beim Gehen bemerken, könnte es ein frühes Anzeichen für Parkinson sein! Wenn Sie das nächste Mal einen Spaziergang machen, sollten Sie auf diese subtilen Symptome achten.
Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, die im Laufe der Jahre einen verheerenden Tribut fordern kann. Zu Beginn ist Parkinson jedoch oft kaum zu erkennen: Ein leichtes Zittern, eine leichte Steifheit oder langsame Veränderungen der Koordination sind vielleicht die einzigen Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.
Eine frühzeitige Diagnose und Intervention - die ein Bewegungsprogramm, Medikamente und eine Änderung des Lebensstils umfassen kann - sind jedoch der Schlüssel zur Bewältigung der Parkinsonsymptome. Deshalb raten Mediziner, auf subtile Anzeichen zu achten, die auf die Krankheit hindeuten könnten, z. B. kleine Veränderungen beim Gehen. Es gibt insbesondere vier gehbezogene Symptome, die auf eine Parkinson-Diagnose hindeuten können, und Sie sollten sofort mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, worauf Sie bei Ihrem nächsten Spaziergang achten sollten.
Möglicherweise können Sie nicht in Ihrem normalen Tempo gehen.
Für viele Parkinson-Patienten kann das Gehen zu einer Herausforderung werden, nicht zuletzt aufgrund eines Phänomens, das als Bradykinesie bekannt ist, d. h. wenn Patienten langsame Bewegungen ausführen, so die Experten der Johns Hopkins Medicine. Die Bradykinesie betrifft vor allem schnell wiederholte Bewegungen, so dass es schwierig ist, die Schritte in einem normalen Tempo zu koordinieren.
Nach Angaben der European Parkinson's Disease Association (EPDA) gehört die Bradykinesie neben dem Zittern und der Steifheit zu den drei häufigsten Anzeichen der Parkinson-Krankheit. Die Organisation gibt an, dass 98 Prozent der Parkinson-Patienten eine Verlangsamung der Bewegungen verspüren, die oft zu den ersten Symptomen gehört, die die Patienten im Frühstadium der Krankheit bemerken.
Viele Parkinson-Patienten, die unter Bradykinesie leiden, haben auch eine Hypokinesie, d. h. eine verringerte Amplitude oder einen verringerten Bewegungsumfang. "Hypokinese bedeutet, dass die Bewegungen nicht nur langsam sind, sondern auch kleiner als erwünscht", erklärt eine 2001 in der Fachzeitschrift Brain veröffentlichte Studie.