Nun, all das ist egal. Denn auf einer Pressekonferenz am Mittwoch erklärte die japanische Tochtergesellschaft von Pfizer, dass es sich bei dem Material wahrscheinlich um nicht vollständig aufgelöste Inhaltsstoffe handele, die weder die Sicherheit noch die Leistung des Impfstoffs beeinträchtigen würden. Darüber hinaus teilte Pfizer mit, dass bis zum 5. September Schwimmstoffe in 95 Fläschchen gemeldet wurden.
Dies ist nicht der erste Impfstoffvorfall der letzten Wochen. Vor einigen Wochen setzte das japanische Gesundheitsministerium 1,63 Millionen Dosen des COVID-Impfstoffs von Moderna wegen Verunreinigung aus. Wochen später bestätigte die japanische Regierung Anfang September, dass drei Menschen nach einer Impfung mit den inzwischen ausgesetzten Chargen des Moderna-Impfstoffs (der natürlich auf der gleichen mRNA-Technologie wie der Pfizer-Impfstoff basiert) gestorben sind.
Eine Untersuchung ergab später, dass die Moderna-Dosen mit Edelstahlpartikeln verunreinigt waren. Die beiden Unternehmen verfolgten die Spur bis zu einer Produktionsstätte in Spanien zurück.
In Japan wurden drei Todesfälle unter den jüngsten Empfängern des Moderna-Impfstoffs gemeldet. Es wurde jedoch kein Zusammenhang zwischen den Todesfällen und einer möglichen Verunreinigung hergestellt.