Brandanschlag auf Impfzentrum! Unbekannte werfen Molotowcocktails

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Brandanschlag auf Impfzentrum! Unbekannte werfen Molotowcocktails

News (2 / 1) 15.09.2022 23:34 / Frank Symbolbild imago


Politik fordert harte Strafen für Täter

Im Zusammenhang mit dieser Tat haben Politiker der Partei die Linken ein härteres Vorgehen gegen radikale Impfgegner gefordert. "Die Staatsregierung muss dem Treiben von Pöblern und Gefährdern entschieden entgegentreten. Sonst wird sich die gesellschaftliche Eskalationsspirale weiterdrehen", forderten Parteichefin Susanne Schaper (43, Die Linke) sowie der Linke-Fraktionsvorsitzende Rico Gebhardt (58, Die Linke) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Eine Impfung in Sachsen müsse ohne Furcht möglich sein. "Wir werben für den solidarischen Akt der Schutzimpfung, aber wir akzeptieren es, wenn sich Menschen dagegen entscheiden. Was wir hingegen nicht akzeptieren, ist das Vorgehen radikaler Impfgegner, die mit Anschlägen und aggressiven Verbalattacken ein Klima der Angst schaffen wollen. Niemand wird zwangsgeimpft, nichts rechtfertigt Angriffe in Wort und Tat", ließen die Linken-Politiker weiter verlauten. Auch die sächsische Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) fordert Konsequenzen aus dem Anschlag: "Wer immer den Brandanschlag verübt hat, muss zu Verantwortung gezogen werden. Der Anschlag ist eine neue Eskalationsstufe, nachdem wir schon mehrfach verbale Angriffe auf mobile Impfteams festgestellt haben", erklärt die Ministerin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Aber andere Menschen und Gebäude anzugreifen, um die Impfkampagne insgesamt zu stören, ist nach meiner Auffassung ein krimineller Akt und gehört hart bestraft", fordert die Politikerin Konsequenzen für die Täter.