"Die Höhle der Löwen": Diese Gründer lassen Georg Kofler brüllen

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"Die Höhle der Löwen": Diese Gründer lassen Georg Kofler brüllen

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:12 / Peter Symbolbild TVNOW / Bernd-Michael Maurer


Gesunder Schlaf fürs Baby

Auf Erfolg in der Höhle der Löwen hofft auch Dr. Dr. Susanne Kuba. Die Ärztin betreut Kinder, die unter Kopfverformungen leiden. Dabei ist ihr aufgefallen, dass es nichts gibt, um Schädelverformungen zu vermeiden, deswegen hat sie das Babykopfkissen "Medibino" entwickelt. 49,90 Euro soll es im Handel kosten. Sie sucht einen Löwen, der 350.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile bietet.

Dagmar Wöhrl wundert sich, zumal es ihrer Erfahrung nach immer hieß, dass Kinder nicht auf dem Rücken schlafen sollten, um Erstickungsgefahr und plötzlichem Kindstod vorzubeugen. Die Gründerin hält dagegen, dass 1992 offiziell die Rückenlage empfohlen worden sei. "Habe ich noch nie gehört", wundert sich Wöhrl weiter. Auch die Kinder von Nils Glagau kamen gut mit Seitenlage klar, Ralf Dümmel und Georg Kofler sind ebenfalls nicht überzeugt. Carsten Maschmeyer findet die Erfindung nicht gerade sensationell, den Preis dreist und ist ebenso raus. Kein Löwe beißt an.

Um diesen Deal wird hart gefeilscht

David, Alexander und Bastian aus Berlin hoffen auf ein besseres Ergebnis. Sie haben mit "Deine Studienfinanzierung" eine digitale Plattform erschaffen, die Studierende bei der Bafög-Antragsstellung unterstützen soll. Um neue Services anbieten zu können, bräuchten die Gründer 500.000 Euro und bieten den Löwen dafür 12,5 Prozent ihres Unternehmens.

Dagmar Wöhrl ist nicht überzeugt: "Wir haben noch gearbeitet während des Studiums." Ralf Dümmel findet die Typen und das Produkt stark, ist aber ebenfalls nicht dabei. Frank Thelen möchte zuschlagen: "Ich finde es eine gute Lösung, kann helfen im Bereich Technologie und Marketing und kann garantieren, dass wir schnell wachsen." Aber er will 20 Prozent für 500.000 Euro. Georg Kofler bietet den gleichen Betrag für 15 Prozent.

Dann wird hart gefeilscht: Die Gründer wollen den Deal mit Tech-Experte Ralf Thelen, aber nicht mehr als 15 Prozent abtreten. Thelen legt nach und geht runter auf 17,5 Prozent. Die Gründer beißen an, sind am Ende happy, dass sie es geschafft haben und froh, dass sie "nicht gefressen wurden".