Prominente sind am Ende auch nur Menschen, die so ähnlich ticken, wie wir. Auch wenn sie oftmals jede Menge Kleingeld übrig haben und sich Glücksspiele gönnen. Sie gehen gerne in die Spielhallen in Las Vegas oder wagen online in Live Casinos ihr Spiel. Letztere können aktuell besonders vom Krypto-Hype profitieren.
Es gibt einige Hollywood-Stars, die dafür bekannt sind, dass sie sich leidenschaftlich gerne an einen Pokertisch setzen oder die Walzen an Spielautomaten rotieren lassen. Zahlreiche Sportstars tippen sogar regelmäßig auf Sportereignisse.
Warum im Allgemeinen so gerne gezockt, gedaddelt und gespielt wird, liegt auf der Hand: Glücksspiele gibt es bereits seit 3000 v. Chr. Und genau seit dieser Zeit sind die Menschen auf der ganzen Welt von Glücksspielen begeistert und fasziniert.
Der Reiz des Spiels für Prominente liegt neben der fesselnden Spannung im Casino auch oft an dem größeren finanziellen Budget der Promis. Außerdem können Schauspieler ihre erlernten schauspielerischen Fähigkeiten perfekt – beispielsweise beim Poker - einsetzen.
Promis machen Werbung, Promotionen und locken den einen oder anderen neuen Spieler in ein Casino. Kein Wunder also, dass die großen Spielcasinos von Monte Carlo, Atlantic City und Las Vegas gerne Prominente einladen, um so mit einer wirkungsvollen PR reichlich Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu bekommen. Die hohen Gagen, die sie für ihr glamouröses Erscheinen erhalten, dürften allerdings ebenso vielversprechend sein wie ihre Hoffnung auf eine Glückssträhne am Roulettetisch oder an den Spielautomaten.
Die prominenten Filmstars locken in die Spielcasinos natürlich gleichzeitig auch immer viele Fans, die sie spielen sehen wollen. Dabei ist es dann kaum verwunderlich, dass deshalb viele Promis verstärkt in einem Online Casino zocken und sich nicht mehr in Spielcasinos zeigen.
Alternativ spielen sie in privaten Casinoräumen, wo sie unauffällig hingeführt werden oder sie benutzen Seiteneingänge. Solange sie nämlich aus der Sicht von Fans und Paparazzis sind, können sie einfach Spaß daran haben, zu spielen, zu gewinnen oder zu verlieren. In guten Online Casinos kann man sowieso die wahre Identität geheim halten und befreit spielen.
Oder ist es am Ende doch eher eine Art von Spielsucht, wenn sich Prominente mit einem Auftritt auf dem roten Teppich vor den Spielcasinos locken lassen?
Der erfolgreiche Golfspieler ist leidenschaftlicher BlackJack-Spieler und er war regelmäßig Gast in Las Vegas. Im „The Mansion“ im MGM Grand Las Vegas soll Tiger Woods mal ein Einsatzlimit von einer Million Dollar gehabt haben. Pro Runde ging es um 25.000 US Dollar. Spielsüchtig wurde er nie, sondern er hat seine Casinobesuche mehr als amüsante Abwechslung und Unterhaltung und als Ausgleich zu seinem stressigen Berufsleben gesehen.
Nicht nur Ex-Basketball-Star Michael Jordan hat gerne gepokert. Viele Sportler aus der NBA sitzen gerne am Pokertisch. Legendär ist folgende Geschichte: Michael Jordan, Charles Barkley, Scottie Pippen und Magic Johnson sollen vor dem olympischen Finale 1992 bis sechs Uhr morgens Poker gespielt, danach eine Stunde geschlafen und später Kroatien im Finale besiegt haben.
Der wohl beste Basketballer der Welt, Michael Jordan, ist bekannt dafür ab und zu mal in eines der Spielcasinos in Las Vegas zu gehen. Bekannt war der Sportler auch dafür, dass er mit Mannschaftskameraden und Freunden auf die verrücktesten Dinge gewettet hat - teils mit hohen Beträgen. So soll er beispielsweise das bekannte Spiel „Schere, Stein, Papier" mit einem Rundengeld von 100.000 US-Dollar gespielt haben.
Die Pokerkarriere des amerikanischen Schauspielstars Tobey Maguire (Der Spiderman) in Spielcasinos verlief allerdings nicht so ruhmreich wie seine Filmkarriere. Er war an illegalen Spieltischen einer der Erfolgreichsten. Aber das juristische Nachspiel wurde für Maguire teuer, denn er musste einen Teil seiner Gewinne an betrogene Investoren zurückzahlen.
Rund zwei Jahre lang spielte sich Maguire 311.000 US-Dollar bei exklusiven Zockerabenden in Luxushotels (Four Season in Beverly Hills) beim Poker zusammen. Die Pokerrunden waren aber illegal (nach kalifornischem Recht), da sie nicht lizenziert bzw. erlaubt waren. Mit dabei sollen unter anderem auch Matt Damon, Leonardo DiCaprio und Ben Affleck und gewesen sein. Auch sie müssen Teile ihre Gewinne zurückzahlen. Maguire soll aber auch (legal) unter anderem die berühmte Las Vegas World Series of Poker gewonnen haben.
Glücksspiel hat selbst vor großen Politikern keinen Halt, sondern eigentlich mehr Eindruck gemacht. Vor allem nicht in Amerika. Gepokert haben hier fast alle Präsidenten in den vergangenen Jahrzehnten. So auch der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill. Angeblich hat er eine ganze Nacht lang mit dem damaligen US-Präsidenten Harry Truman an einem Pokertisch gesessen, gepokert und dabei eine stattliche Geldsumme verloren.
Auch Bruce Willis geht regelmäßig ins Casino, wo der Schauspieler leidenschaftlich gerne Craps und Baccarat spielt. Man hörte davon, dass er angeblich in einer Nacht rund 100.000 US-Dollar bei Craps verloren haben soll - andererseits aber auch 500.000 US-Dollar beim Kartenspiel Baccarat gewonnen haben.
Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker ist nicht nur Pokerspieler, sondern er trat auch schon als Werbegesicht von Online Poker Plattformen auf. Das Poker nahm er sportlich, war hier und da erfolgreich und versuchte mit Wissen, Können und Strategie zu gewinnen. Geld verdient er aber nicht mehr am Pokertisch, sondern vielmehr mit Werbeverträgen und PR-Aktionen.
Der Fußballspieler von Union Berlin ist für seine Poker-Leidenschaft bekannt und spielt sogar in der weltweiten Poker-Profiliga. Er nahm am diesjährigen World Championship of Amateur Poker (WCOAP) teil und landete auf Rang zwei. Er schaffte es auch bei einem Lowball WSOP-Event 2014 bis an den Finaltisch und gewann einige tausend Euro.
Die hier vorgestellten Promis waren nur eine kleine Auswahl an zockfreudigen Persönlichkeiten. Tatsächlich sieht man allerdings die weiblichen Film- und Musikstars wie Beyoncé, Mariah Carey und Celine Dion in erster Linie in glitzernden glamourösen Outfits vor den Casinotüren – in erster Linie um PR-Auftritte zu machen. Allzu häufig bleiben diese Stars nicht lange im Casino, sondern werden dann später von Reportern an einem anderen Ort entdeckt - weit von Einsätzen, Gewinnen und Verlusten.
Es bleibt also ein zweischneidiges Schwert, wenn man Stars und Sternchen vor den berühmten Spielcasinos dieser Welt sieht. Dabei geht es auch nicht immer um einen gelungenen PR-Auftritt und ein bisschen Spaß, denn das Thema einer eventuellen Spielsucht eines dieser Stars bringt schlechte Presse mit sich. Nicht nur für die Promis, sondern auch für die Casinos.