Erstmals war die Variante Mu im Januar 2021 in Kolumbien entdeckt worden. Im September wurde die Mu-Variante oder B.1.621 dann auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "Variante von Interesse“ eingestuft. Nach Angabe der WHO weise Mu zahlreiche Mutationen auf, die möglicherweise auf eine Resistenz gegen Impfstoffe hindeuten könnten. "Die Mu-Variante verfügt über eine Konstellation aus Mutationen, die das Risiko einer immun-evasiven Eigenschaft erkennen lassen“, schildert die WHO die bisherigen Kenntnisse. Aktuell ist die Variante in Kolumbien für 39 Prozent aller Infektionsfälle verantwortlich. Zahlreiche medizinischen Experten warnen vor der weiteren Verbreitung der Variante. Mittlerweile wurde die Variante vor allem in anderen südadamerikanischen Ländern und den USA entdeckt. Auch in Europa wurden bereits erste Fälle bekannt.