Laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, wussten die Vorstände weit früher von den manipulierten Abgaswerten, speziell in den USA! In der Mitteilung hieß es: „Den genannten – ehemaligen oder amtierenden – Vorstandsmitgliedern der Volkswagen AG wird vorgeworfen, entgegen der ihnen obliegenden gesetzlichen Pflicht den Kapitalmarkt vorsätzlich zu spät über die aus dem Aufdecken des sogenannten Diesel-Skandals resultierenden erheblichen Zahlungsverpflichtungen des Konzerns in Milliardenhöhe informiert und damit rechtswidrig Einfluss auf den Börsenkurs des Unternehmens genommen zu haben.“ Volkswagen hat diese Vorwürfe bisher immer zurück gewiesen mit dem Hinweis, das damals noch keine Milliardenschäden absehbar waren!
Anwälte von Winterkorn weisen alle Vorwürfe zurück!
In einer Pressemitteilung, weist Martin Winterkorns Anwalt die Vorwürfe zurück. Man sei „überrascht von der Abschlussentscheidung der Staatsanwaltschaft Braunschweig“. Und weiter: „Die Erhebung einer Anklage gegen unseren Mandanten wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation durch Unterlassen ist in tatsächlicher sowie in rechtlicher Hinsicht nicht nachvollziehbar.“ Deswegen weise die Verteidigung des ehemaligen VW-Chefs „die Vorwürfe der Anklage (…) mit aller Entschiedenheit zurück“. Denn: Winterkorn habe „sich in dieser Sache nichts vorzuwerfen“.
Ein spannender Prozess erwartet uns!