Als das Rettungsteam die beiden 20-Jährigen aufgespürt hatte, sei die junge Frau bereits leicht apathisch gewesen. Im Anschluß hatten sich die Retter mit den Wanderern sofort auf den Weg ins Tal gemacht.
"Im Tal hat es aus Kübeln geschüttet", beschrieb Poberschnigg die Witterungsbedingungen. Sie kritisierte, dass es bei diesen Wetter ziemlich unvernünftig gewesen sei, zu einem Ausflug auf die Zugspitze aufzubrechen, da dort Schnee und Minusgrade geherrscht hatten. Glücklicherweise konnte das Paar lediglich mit leichten Unterkühlungen, sonst aber wohlauf, zurück ins Tal nach Ehrwald in Tirol gebracht werden.