Die finale Staffel von "Game of Thrones" kann bei der 71. Emmy-Verleihung am 22. September ein letztes Mal groß auftrumpfen. 32 Nominierungen hat die Hitserie eingesackt, das ist Rekord. Bei den Creative Arts Emmy Awards, die bereits am 14. und 15. September verliehen wurden, hat "Game of Thrones" den Weg zum historischen Rekordgewinn geebnet. Zehn Auszeichnungen gingen in den technischen Kategorien auf das Konto der Serie. Doch andere Shows sind "Game of Thrones" auf den Fersen.
Vor allem da sich in den Darsteller-Kategorien die Stars aus Westeros gegenseitig den Emmy streitig machen. Als "Beste Nebendarstellerin - Dramaserie" stammen zum Beispiel gleich vier der sechs Nominierten von "Game of Thrones": Gwendoline Christie, Lena Headey, Sophie Turner und Maisie Williams. Diese fünf Serien können ebenfalls eine Menge Preise einsacken.
"The Marvelous Mrs. Maisel"Bereits im Jahr 2018 ist "The Marvelous Mrs. Maisel" als großer Emmy-Gewinner gefeiert worden. 2019 ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen. Es gab insgesamt 20 Nominierungen, das macht Platz zwei hinter "Game of Thrones". Die Comedyserie, hinter der "Gilmore Girls"-Schöpferin Amy Sherman-Palladino (53) steckt, hat zudem bei den Creative Arts Emmys sechs Auszeichnungen eingeheimst. Jane Lynch (59, "Glee") und Luke Kirby (41, "Glass") setzten sich zum Beispiel in den Gastdarsteller-Kategorien in einer Comedyserie durch.
Die dritte Staffel ist ab 6. Dezember in der englischen Originalfassung bei Amazon Prime Video verfügbar. In den neuen Folgen lernen etwa Midge (Rachel Brosnahan) und Susie (Alex Borstein) auf Tour mit Shy (Leroy McCain) eine wichtige Lektion in Sachen Show-Business.
"Chernobyl"Das Sky Original "Chernobyl" konnte bei den Creative Arts Emmys ebenfalls überzeugen. Sieben Preise gingen an die hochgelobte Koproduktion mit HBO. Weitere Auszeichnungen können folgen. Insgesamt 19 Nominierungen stehen zu Buche, das ist Platz drei im Ranking, darunter als "Beste Miniserie", Jared Harris (58) als "Bester Schauspieler einer Miniserie", Emily Watson (52) als "Beste Nebendarstellerin einer Miniserie" und Stellan Skarsgård (68) als "Bester Nebendarsteller einer Miniserie".
Die Drama-Miniserie umfasst fünf Episoden und beschäftigt sich mit den Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im April 1986. Ein Augenmerk liegt auf den Opfern und Helden vor Ort, die ihr Leben riskierten. Außerdem geht die Serie den Fragen nach, was zum Super-Gau führte und was von der Regierung vertuscht wurde.