Ebenfalls Kritik gab es von Kekulé für das gerade erst eingeführte 2G-Modell in Hamburg. Dies sieht vor, dass Veranstalter nur Geimpfte oder Genesene einlassen und im Umkehrschluß alle weiteren Corona-Regeln und Zugangsbeschränkungen entfallen. Diese 2G-Regel gehe nach Meinung von Kekulé voll "auf Kosten der Ungeimpften“ und würde vor allem Kinder und Jugendliche treffen. Denn durch das Auftreten der Delta-Variante seien nun auch Übertragungen des Virus unter Geimpften möglich. "Drei von zehn oder fünf von zehn können das Virus, obwohl sie geimpft sind, noch weitergeben“, verdeutlichte Kekulé in der ZDF-Talkshow von Moderator Markus Lanz. Aus diesem Grund rechnet der Professor aus Sachsen-Anhalt nun auch mit einer "Welle der Geimpften“, die dann ihrerseits jede Menge umgeimpfte Menschen infizieren könnten. Kekulé nimmt nämlich an, dass sich Geimpfte nicht nur tendenziell unvorsichtiger verhalten, sondern sich zudem auch weniger testen lassen werden. "Wenn sich das Virus dann massiv unter Kindern und Jugendlichen ausbreitet, sind Schulschließungen vorprogrammiert. Für die große Freiheit der Großen zahlen am Ende die Kleinen“, kommt der Proefessor zu einem niederschmetternden Ergebnis.