Matt LeBlanc (52) ist ebenfalls dem Fernsehen treu geblieben - ja sogar seiner "Friends"-Figur Joey. Nach dem Ende von "Friends" ging es für ihn mit dem Spin-off "Joey" weiter. Nach 46 Folgen aus zwei Staffeln war Schluss. 2005 erhielt er dafür seine dritte Golden-Globe-Nominierung, die dritte als sein Alter Ego Joey. Danach folgte eine längere Pause, die ihn erst 2013 in Lisa Kudrows Show "Web Therapy" zurück vor die Kamera brachte. Außer Jennifer Aniston waren alle ehemaligen "Friends"-Hauptdarsteller zu Gast in "Web Therapy".
Die nächste Serie war "Episodes", in der sich Matt LeBlanc selbst spielte. Mit Erfolg: 2012 gewann er für seine Performance den Golden Globe in der Kategorie "Bester Serien-Hauptdarsteller - Komödie oder Musical". 2013 wurde er erneut nominiert, ging jedoch leer aus. Im Anschluss an "Episodes" folgte "Man with a Plan". Seit 2016 steht Matt LeBlanc als Bauunternehmer Adam Burns dafür vor der Kamera. Erst im Mai 2019 wurde die Sitcom um eine vierte Staffel verlängert.
Matthew Perry alias Chandler BingFür Matthew Perry (50) ging es nach "Friends" durchwachsen weiter. Bereits während der Dreharbeiten der Sitcom machte er seine Alkoholsucht und Abhängigkeit von Schmerzmitteln öffentlich. Damit einher gingen etwa große Gewichtsschwankungen, die sich in den einzelnen Staffeln widerspiegeln. Immer wieder sprach er offen über seine gesundheitlichen Probleme. Im Jahr 2018 musste er sich einer Operation unterziehen, um eine Perforation im Magen-Darm-Bereich behandeln zu lassen. Aus beruflicher Sicht lief es ebenfalls nicht unbedingt rund.
Für seine Performance als titelgebende Figur im TV-Film "The Ron Clark Story" wurde er 2007 als bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie oder TV-Film für einen Golden Globe und einen Emmy nominiert. Zum Sieg hat es aber nicht gereicht. Seine Filmrollen sind spärlich gesät, wie etwa in "17 Again - Back to High School" (2009) neben Zac Efron (31). Dafür tauchte er als Mike Kresteva sowohl in "Good Wife" als auch im Ableger "The Good Fight" auf. In der von Kritikern gelobten Mini-Serie "Die Kennedys: After Camelot" (2017) spielte er Ted Kennedy, Katie Holmes (40) schlüpfte in die Rolle von Jackie Kennedy.
David Schwimmer alias Dr. Ross GellerDen größten Medienrummel verursachte David Schwimmer (52) wohl im Jahr 2018. Damals reagierte er via Twitter auf einen Bierraub in England. Der gesuchte Dieb sah dem "Friends"-Star zum Verwechseln ähnlich. Schwimmer stellte die Einbruchsszene in einem Video nach und erklärte dazu: "Ich schwöre, ich war es nicht. Wie man sehen kann, war ich zu der Zeit in New York", so Schwimmer. Außerdem wünschte er der "hart arbeitenden" Polizei von Blackpool viel Erfolg bei ihren Ermittlungen.
In Form von Rollen dauerte es eine lange Zeit, ehe Schwimmer nach "Friends" wieder von sich reden machte. Im Kino leiht er seit 2005 in der "Madagascar"-Reihe Giraffe Melman seine Stimme. 2016 wurde er für seine Performance als Robert Kardashian in "American Crime Story: The People v. O.J. Simpson" für den Golden Globe als "Bester Nebendarsteller in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm" nominiert. Die Miniserie von Ryan Murphy (53) wurde mit Preisen überhäuft. Zuletzt mischte Schwimmer im Reboot von "Will & Grace" mit. Und in "Die Geldwäscherei" von Regisseur Steven Soderbergh (56) ist er ab 18. Oktober auf Netflix zu sehen.