Diabetiker aufgepasst! Schwere Covid-Verläufe durch Diabetis - Studie bestätigt Vermutungen

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Diabetiker aufgepasst! Schwere Covid-Verläufe durch Diabetis - Studie bestätigt Vermutungen

News (1 / 1) 04.09.2022 23:34 / Tim Symbolbild imago


Wer unter Diabetes leidet, der hat ein weit höheres Risiko an Infektionen aller Art schwer oder sogar tödlich zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt nun eine Studie von US-Wissenschaftlern. Während das Risiko auf eine schwere und tödliche Infektion für Diabetiker laut dem Studienergebnisse fast doppelt so hoch ist, soll sich das Risko bei Infektionen im Fußbereich sogar um das Sechsfache erhöhen.

Diabetes sorgt für höhere Sterblichkeit bei Infektionen

Wie Forscher der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore (USA) festgestellt haben, führt eine Erkrankung an Diabetes zu einem erhöhten Risiko für durch Infektionen verursachte Krankenhausaufenthalte und erhöht das Sterblichkeitsrisiko der Patienten deulich. So zeigt die Studie, dass Menschen mit Diabetes weit häufiger mit Infektionen ins Krankenhaus eingeliefert werden und dann auch häufiger daran sterben. Die Forschungsergebnisse wurden vor kurzem im Diabetes-Fachjournal "Diabetologia“ vorgestellt. Schon seit längerer Zeit war bekannt, dass Patienten mit Diabetes eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen aufweisen. Die aktuelle Studie hat diese Ergebnisse nun untermauert und gleichzeit festgestellt, dass Diabetes auch ein Risikofaktor für schwere oder tödliche Covid-19-Erkrankungen darstellt. im Zeitraum zwischen den Jahren 2000 und 2015 sei vor allem der Aufenthalt von Patienten mit Diabetes in den US-Krankenhäusern stark angestiegen. Bei der aktuellen Studie wurden die Daten von über 12.000 Personen ausgewertet, die zuvor im Rahmen einer Langzeitstudie erhoben worden waren. Die ältesten der Daten reichen dabei zurück bis ins Jahr 1987. Außerdem verfügten die Forscher neben gesundheitlichen Daten auch über anderer Informationen wie zum Lebensstil, zur Krankenversicherung, zum Haushaltseinkommen, zum Raucherstatus, zum Alkoholkonsum sowie zum Bildungsniveau.