"Lange Zeit habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass Kanye mir Respekt entgegenbringt", sagt die 10-fache Grammy-Preisträgerin im Interview mit "Rolling Stone". Dass Kanye in den darauffolgenden Jahren auf sie zugegangen sei und sich die Musiker schließlich versöhnten, habe ihr deshalb viel bedeutet.
"Ich hasse es, dass ich so empfunden habe, aber wenn dir jemand so laut und klar sagt, dass du es nicht verdienst dort zu stehen, willst du einfach nur, dass er dich mag."
Nur aus diesem Grund habe sie zugestimmt, als West ihr 2016 eine Zeile aus seinem neuen Song "Famous" vorgespielt habe: "Me and Taylor might still have Sex" ("Ich denke, Taylor und ich könnten noch Sex haben"), rappte West damals.
Die Fehde "hat mich krank gemacht"Die nächste Zeile des Songs soll ihr West jedoch verschwiegen haben. Seine Behauptung "I made that bitch famous" ("Ich habe die Bitch berühmt gemacht") stieß der preisgekrönten Musikerin übel auf. Eben weil sie dem Rapper immer entgegengekommen sei und sich um eine Versöhnung bemüht habe.
Sie erklärte sich sogar bereit, West bei den VMAs 2015 einen Preis zu überreichen, auf der Bühne jener Veranstaltung, bei der er sie sechs Jahre zuvor gedemütigt hatte.
West habe zwei Gesichter, so Swift. Aber heute sei es ihr egal, dass die beiden nicht miteinander auskommen. "Die Dynamik zwischen uns hat mich irgendwann nur noch krank gemacht", erklärt Swift.