Ein Thema über das im Wahlkampf bisher niemand redet, ist die drohende Erhöhung des Sprit-Preises durch das Klima-Paket der Bundesregierung. Denn durch die Folgen dieses Beschlusses könnte der Preis für Benzin um bis zu 40 Cent pro Liter ansteigen und im Lauf des nächsten Jahres dann auf über 2 Euro pro Liter nach oben schießen!
Obwohl im nächsten Jahr eine erhebliche Erhöhung des Bezinpreises droht, schweigen sämtliche Kanzlerkandidaten zu diesem wichtigen Thema. Weder SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (63, SPD) noch Armin Laschet (60, CDU) schneiden dieses Thema wirklich an, dass sich die GroKo schon im Jahr 2019 selbst eingebrockt hat. Denn die Regierung muss im nächsten Jahr wegen des Klima-Pakets Entscheidungen treffen, wenn die vorgegebenen Klimaziele nicht erreicht werden.
Und genau dies droht 2022! Schon im Frühjahr 2022 wird der
Klimabericht der Bundesregierung zeigen, wie hoch die CO2-Emissionen ausgefallen sind. Eine bisher nicht veröffentlichte Prognose geht davon aus, dass der Verkehrssektor 2021 wohl sieben Mio. Tonnen CO2 zu viel ausstößt, und man im Jahr 2022 sogar mit 20 Mio. Tonnen zu viel rechnen müsse. Im Jahr 2020 waren die Vorgaben überraschend erfüllt worden, wiel Corona und Lockdown den Verkehr drastisch reduziert hatten. Sollte der Klimarat den nächsten Kanzler auffordern, die CO2-Emissionen stärker zu senken, dann müsste der deutsche Regierungschef innerhalb von 3 Monaten nachsteuern, Und dies wäre auf die Schnelle nur über den CO2-Preis zu erreichen, der aktuell bei 25 Euro pro Tonne ausgestoßenes CO2 liegt und damit zwischen 6 bis 7 Cent je Liter Benzin ausmacht. Dieser Preis müsste laut der DIW-Studie 2022 um das Sechsfache erhöht werden, falls tatsächlich 20 Mio. Tonnen eingespart werden müssten. Dies allein würde das Benzin um 40 Cent pro Liter verteuern.