Nun steht der Täter vor Gericht! Während des Verfahren war herausgekommen, dass Hartshorne-Jones offenbar gezielt seine Depressionen verschwiegen hatte, um an einen Waffenschein zu gelangen. Auch dass er seit geraumer Zeit Antidepressiva einnehmen musste, hatte der Mann verheimlicht. Auf Nachfrage des Richters konnte Hartshorne-Jones keine Antwort auf die Frage geben, wieso er seine Frau erschossen habe. Die englische Tageszeitung "Sun" zitiert den Richter des Verfahrens, Martyn Levett:: "Das Einzige, was ich finden kann, ist, dass er sich durch ihre benutzten Taschentücher im Haus im Kampf gegen das Coronavirus beeinträchtigt fühlte.“ Die Anwälte des Mannes plädieren auf verminderte Zurechnungsfähigkeit und Totschlag. Ein Psychiater hatte zuvor ausgesagt, dass sich der Gesundheitszustand des Mannes durch die Pandemie gravierend verschlechtert habe. Eigentlich sollte bereits am Dienstag das Urteil gesprochen werden, doch der Angeklagte befindet sich wegen weiterer Behandlungen in einer psychiatrischen Klinik. Aus diesem Grund wurde die Urteilsverkündung nun auf den 13. Oktober verschoben.