Impf-Schock! Mehr als 20 Prozent der geimpften Personen entwickeln keine Immunität

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Impf-Schock! Mehr als 20 Prozent der geimpften Personen entwickeln keine Immunität

News (2 / 1) 02.09.2022 23:36 / Olga Symbolbild imago


Schon vor einem Jahr hatte ein Forschungsteam um die Studienleiter Rudolf Valenta und Winfried F. Pickl der MedUni Wien die Immunität genesener Covid-19-Patienten mit mildem Krankheitsverlauf untersucht. Ein Teil dieser genesenen Infizierten hatte keine Antikörper gegen das Coronavirus bilden können. "Die Entwicklung eines mittels Helfer-Eiweißes verstärkten, auf RBD basierenden Antigen-Impfstoffes ist dringend erforderlich. Dieser würde in großer Effektivität RBD-spezifische und damit neutralisierende Antikörper induzieren, deren Wir durch Auffrischungsimpfungen“ hochgehalten werden könnte, erklärte Valenta, der die Andockstelle des Spikeproteins als Schwachstelle des Virus ausgemacht hat.

Ausreichend Anzahl an Antikörpern schützt vor Covid-19

Ein hoher Antikörperspiegel bietet also einen guten Schutz gegen das Virus. Wer jedoch keine Antikörper gegen die gefaltete RBD im menschliche Körper bilden kann, der ist dann mangelhaft geschützt. Die Forscher haben bewiesen, dass lediglich die gefaltete RBD, nicht aber ungefaltete RBD einen Immunschutz erzeugt. Auftretende Impfdurchbrüche seien damit durch mangelnde Entwicklung von Antikörpern gegen gefaltetes RBD erklärbar. So sind also nur Menschen gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt, die ausreichend Antikörper gegen die gefaltete RBD bilden. Doch bei mindestens 20 Prozent der Genesenen und Geimpften scheint dies nicht zu funktionieren. Diese Menschen benötigen dafür einen Antigen-basierten, auf RBD abzielenden Impfstoff, der allerdings bisher nicht zur Verfügung steht. Bleibt zu hoffen, dass die Wissenschaftler bald eine Lösung für dieses Problem finden.