Ein Jahr später habe MacDowell versucht, mit Hilfe von Ärzten ihre Mutter von der Alkoholsucht zu befreien. Eine Behandlung mit Valium habe aber nur dazu geführt, dass sie mit ihrer Mutter nicht mehr richtig kommunizieren konnte. Schlussendlich habe sie sie nicht überzeugen können, dem Alkohol abzuschwören.
Weitere fünf Jahre später starb ihre Mutter an einem Herzinfarkt. MacDowell war zu der Zeit in Paris, um ihre Modelkarriere voranzutreiben. Ein Brief, den sie kurz zuvor von ihrer Mutter erhalten habe, habe ihr aber Kraft gegeben. "Sie schrieb, dass sie aufgehört habe zu trinken und sie sehr stolz auf mich sei."
Dass sie früh gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen, hat sich auch auf ihr eigenes Privatleben ausgewirkt: Seit ihrer Scheidung von Paul Qualley 1999 hat sich Andie MacDowell vor allem um ihre Kinder, die Töchter Margaret (24) und Rainey Qualley (29) und ihren Sohn Justin (33), gekümmert. Margaret und Rainey sind ebenfalls im Schauspielbusiness tätig, in dem sich auch MacDowell weiter wohlfühlt. Ihr neuester Film, der Horrorstreifen "Ready Or Not - Auf die Plätze, fertig, tot", startet am 26. September in den deutschen Kinos.