Offenbar denkt man von Seiten der Regierung über Änderungen beim Corona-Gesetz nach. Aus diesem Grund haben bereits erste Gespräche begonnen, um die künftigen Änderungen auszudiskutieren. Anscheinend wird es also kurzfristig weitere Änderungen geben.
Eine der angedachten Änderungen betrifft den Inzidenzwert. Dieser war bisher der wichtigste Faktor bei der Entscheidung zu neuen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus gewesen. Doch nun sollen offenbar die Zahlen aus den Krankenhäusern zu einem wichtigen Faktor für Entscheidungen werden. Deshalb soll die Hospitalisierung so schnell wie möglich ins Infektionsschutzgesetz aufgenommen werden. Zukünftig wird sich die Corona-Politik dann also nicht mehr nur an der Anzahl der Infektionen orientieren, sondern vor allem an der Anzahl der Patienten, die wegen ihrer Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert werden oder dort auf die Intensivstation verlegt werden müssen. Außerdem will die "Bild"-Zeitung erfahren haben, dass zukünftig auch keine Schwellenwerte mehr in dem Gesetz verankert werden soll. Im Klartext bedeutet dies, dass nicht mehr angegeben werden soll, ab welchen Hospitalisierungswerten zukünftig harte Maßnahmen greifen sollen. Der Automatismus für einen Lockdown fällt damit künftig weg! Diese Information soll nach einer
internen Schaltkonferenz zwischen Kanzleramtschef Helge Braun (48, CDU) und den Vertretern der Bundesländer durchgesickert sein.