Harald Schmidt: "Ich mag diese deutsche Griesgrämigkeit"

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Harald Schmidt: "Ich mag diese deutsche Griesgrämigkeit"

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:06 / Angela Symbolbild imago images / Rudolf Gigler


Auch von den Sozialen Medien wendet sich der Moderator rigoros ab. "Ich bin weder bei Facebook noch bei Instagram, ich bin nirgends", erzählt Schmidt, der seine Online-Abstinenz als "wunderbar" empfindet. Ob die Sozialen Medien wohl mitverantwortlich für Depression sein können? Diese Frage könne Schmidt nur schwer beantworten. Es gebe "keine eindeutigen, belastbaren Aussagen" dazu. Eine Gegenthese behaupte zudem, "dass es eher hilfreich sein kann, wenn man sieht, dass man nicht allein mit seiner Erkrankung ist".

"Spaßgesellschaft" in Deutschland?

Obwohl die Sozialen Medien mittlerweile immer mehr Einfluss auf das Sozialleben sowie die Freizeitbeschäftigung haben, sieht Schmidt davon ab, Deutschland als eine "Spaßgesellschaft" zu bezeichnen. Er habe immer noch den Eindruck, dass der Deutsche "anstrengend" werde, sobald er sich einmal lockere. Das wäre aber auch okay, so der Entertainer weiter. Schließlich möge er "diese deutsche Griesgrämigkeit und diese latente Aggression". "Ich finde, das steht uns gut."