Laut WebMD sind drei oder mehr Tage ohne Stuhlgang in der Regel zu lang, da der Stuhlgang dadurch härter und schwieriger wird, was wiederum zu Verstopfung führt. Bei Verstopfung können Sie auch Symptome wie Anstrengung, harte oder kleine Stühle, das Gefühl, dass nicht alles herauskommt, oder einen aufgeblähten Bauch verspüren.
Die meisten Menschen mit der Parkinson-Krankheit leiden irgendwann unter Verstopfung.
Unabhängig davon, ob Sie schon früh an Verstopfung leiden oder nicht, werden Sie dieses Symptom wahrscheinlich irgendwann erleben, wenn Sie an Parkinson erkrankt sind. Nach Angaben der Kanadischen Gesellschaft für Darmforschung ist Verstopfung eines der am häufigsten berichteten gastrointestinalen Symptome der Krankheit. Etwa 60 bis 80 Prozent der Parkinson-Patienten leiden unter diesem Symptom als Folge ihres Gesundheitszustands.
"Bei Parkinson kann Verstopfung ein Teil des Krankheitsprozesses sein. Parkinson kann das autonome Nervensystem beeinträchtigen, ein Netzwerk von Nerven, das Körperfunktionen steuert, die wir nicht bewusst kontrollieren, wie Blutdruck und Verdauung", erklärt die Michael J. Fox Parkinson's Foundation auf ihrer Website. "Wenn sich die Bewegung des Verdauungstrakts bei Parkinson verlangsamt, kann es zu Verstopfung kommen. Neuere Forschungen haben auch Veränderungen der Darmbakterien (des Mikrobioms) mit der Parkinson-Krankheit in Verbindung gebracht; diese Störungen können zur Verstopfung beitragen."
Es gibt einige nicht-motorische Symptome, die ebenfalls zu den frühesten Anzeichen von Parkinson gehören können, schreibt Healthline. Zu diesen Symptomen gehören neben Verstopfung auch ein nachlassender Geruchs- und Geschmackssinn, Schlaf- und Stimmungsstörungen, Schwindel und Ohnmacht. Laut der Parkinson-Stiftung können diese Symptome auch schon Jahre vor der Diagnose von Parkinson auftreten".
Im späteren Krankheitsverlauf können auch andere, nicht bewegungsbezogene Symptome auftreten, wie z. B. kognitive Veränderungen, übermäßiges Schwitzen, Müdigkeit, vermehrte Schuppenbildung, Benommenheit, Schmerzen, Harn- und Sehprobleme sowie Gewichtsverlust.