Auf die Frage, ob Deutschland nach dem Sieg gegen Italien nun Europameister 2016 werden will: "Nein, es war immer ganz klar unser Ziel, im Halbfinale auszuscheiden und dementsprechend werden wir auch mit einer laschen Einstellung am Donnerstag in die Partie gehen."
Vor dem UEFA-Champions-League-Finale 2013: "Ich kann ja nur von mir sprechen, ich weiß ja nicht, wie sich die anderen fühlen. Die haben natürlich nicht diese Mordserfahrung auf dem Buckel, wie ich mit meinen 23 Jahren."
Späße mit seinen TeamkollegenÜber den Kleidungsstil von Jérôme Boateng (31): "Der trägt das mit einer Inbrunst - das passt einfach. Wenn ich so etwas tragen würde, würden mich alle fragen, ob jetzt ganzjährig Fasching ausgebrochen ist."
Zu Champions-League-Sieger und Ex-DFB-Teamkollege Sami Khedira (32) bei dessen Ankunft zur WM-Vorbereitung WM 2014: "Noch Muskelkater vom Pokalhochheben?"
Zu seinem FCB-Teamkollegen Manuel Neuer (33), als der im Training einen Strafstoß von Müller nicht parieren konnte: "Immerhin - mental warst du an der richtigen Ecke."
FC Bayern München vs. DFB-TeamIm Jahr 2000 wechselte Thomas Müller von seinem Heimatklub TSV Pähl zum FC Bayern München. Dort durchlief er von der D-Jugend an alle Jugendmannschaften und schaffte es 2009 in den Kader der Profis - für ihn ging damit ein Traum in Erfüllung. Eines seiner Vorbilder ist Gerd Müller (73), der "Bomber der Nation", der von 1964 bis 1979 beim FC Bayern spielte. Seitdem mauserte sich Thomas Müller zum Stammspieler. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2021.
In der A-Nationalmannschaft feierte Müller im März 2010 sein Debüt. Im gleichen Jahr gehörte er dem Kader für die Weltmeisterschaft in Südafrika an. Im ersten Gruppenspiel schoss er sein erstes Tor in einem A-Länderspiel. Aus Südafrika kam er als Torschützenkönig und bester junger Spieler des Turniers zurück. Das DFB-Team wurde WM-Dritter. 2014 wurde Müller Weltmeister in Brasilien.
Im März 2019 kündigte Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw (59) einen Umbruch des DFB-Teams an, infolgedessen er bekanntgab, dass Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels (30) in Zukunft nicht mehr zum deutschen Kader gehören werden. "Wir wollen der Mannschaft ein neues Gesicht geben", so Löw damals.
Müller reagierte in Form einer Video-Botschaft auf sein Aus im DFB-Team. Er sei "perplex" über Löws endgültige Entscheidung. Über die Art und Weise, "wie das Ganze abgelaufen ist", sei er "einfach sauer". Das sei "aus meiner Sicht kein guter Stil und hat mit Wertschätzung nichts zu tun". Seinen Fans sagte er: "Ich war immer stolz, das DFB-Trikot zu tragen. Ich habe immer alles gegeben. Es war eine unglaubliche Reise. Ich bin ein Kämpfer und werde nach vorne schauen. Das Spiel ist noch nicht aus."